Unternehmensverkauf aus Insolvenz

Der Unternehmensverkauf aus Insolvenz wird im Wege der sogenannten "übertragenden Sanierung" umgesetzt. Dabei werden nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens die profitablen Teile des Unternehmens auf eine neue Gesellschaft (Auffanggesellschaft) übertragen. Soweit dieser Schritt unter Mitwirkung des Insolvenzverwalters vollzogen wird, kann der wirtschaftlich interessante Teil des operativen Geschäfts des schuldnerischen Unternehmens von einem Investor übernommen werden, ohne dass dabei eine Haftung für die alten Verbindlichkeiten des Insolvenzschuldners eintritt.

 

Die WESTFALENFINANZ unterstützt den Insolvenzverwalter bei der Suche nach potentiellen Kaufinteressenten. Diese können einerseits naheliegende Interessenten wie Lieferanten, Kunden oder Wettbewerber sein, andererseits können diese Unternehmen für einen Management-Buy-In, Beteiligungsgesellschaften oder Unternehmen aus angrenzenden Bereichen interessant sein. Der Unternehmensverkauf aus Insolvenz bietet Chancen sowohl für den Insolvenzverwalter als auch für den Erwerber.

Der in der Praxis am häufigsten anzutreffende Fall ist, dass ein Investor über eine bestehende Gesellschaft oder über eine neu zu gründende Gesellschaft die Gegenstände und Betriebsteile vom Insolvenzverwalter erwirbt, die profitabel fortgeführt werden können. Der Erwerb dieser Vermögensgegenstände erfolgt im Wege eines asset-deals, indem ein entsprechender Kaufvertrag mit dem Insolvenzverwalter geschlossen wird.

 

Damit ist dann sicher gestellt, dass den Erwerber eine Haftung für die alten Verbindlichkeiten des Insolvenzschuldners nach § 75 AO (Steuerverbindlichkeiten) und 25 HGB (Haftung bei Übernahme eines Handelsgeschäftes) nicht trifft.

 

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