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Scan-Service Computer Consulting GmbH

Das Unternehmen

Die Scan-Service konnte sich als Anbieter umfangreicher Scan- und Archivierungs-dienstleistungen in Kombination mit großzügigen Lagerkapazitäten hervorragend am Markt positionieren. Insbesondere die stetige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, die Herr Ebert durch seine langjährige Erfahrung im IT Bereich einbringen konnte, führte in den vergangenen 15 Jahren zu gesundem Wachstum und einer hohen Anzahl an nachhaltigen Kundenbeziehungen.

Das Projekt

Der geschäftsführende Gesellschafter Herr Ebert wandte sich 2017 an die WESTFALENFINANZ GmbH, da er sich kurz- bis mittelfristig aus dem Geschäftsleben zurückziehen wollte. Gemeinsam wurden seine Handlungsoptionen im Hinblick auf eine Veräußerung des Unternehmens diskutiert, als Ergebnis beauftragte er die WESTFALENFINANZ mit der Strukturierung des Veräußerungsprozesses. Das gemeinsam definierte Ziel bestand darin, den Käufer mit dem besten Angebot für Herrn Ebert zu finden.

Um einen reibungslosen Übergang des Unternehmens zu gewährleisten, war Herr Ebert bereit dem potenziellen Käufer noch für einen angemessenen Zeitraum zur Verfügung zu stehen. Dennoch sollte ein Käufer gefunden werden, der sowohl Erfahrung im Markt besäße als auch das Geschäftsmodell mit Expertise und Knowhow weiterführen könne.

Der Prozess

Die WESTFALENFINANZ führte Herrn Ebert und sein Unternehmen erfolgreich durch das gesamte Bieterverfahren. Nach der Erstellung der Prozessdokumente wurden insgesamt 46 potentielle Käufer angesprochen, die nach Unterzeichnung der Geheimhaltungserklärung detaillierte Informationen zum Unternehmen erhielten. Nach einem ersten „Beschnuppern“ im Management Meeting mit insgesamt 6 Interessenten kristallisierte sich ein hohes Interesse eines strategischen Käufers aus Süddeutschland mit dem Wunsch nach einem Markteintritt in Nordrhein-Westfalen heraus; diese Konstellation passte optimal zu den Anforderungen des Verkäufers. Unter Federführung der WESTFALENFINANZ wurden Due Diligence und Vertragsverhandlungen zielorientiert umgesetzt, so dass die Übernahme zeitnah erfolgen konnte.

Weitere Referenzen

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SHD – Seniorenhilfe Dortmund GmbH

Der Nachfolger

Dipl-Oec. Stefan Lux war zuletzt Geschäftsführer bei einem großen Medienunternehmen der ARD. Nun suchte er ein attraktives Unternehmen, das er aus einer Nachfolgesituation heraus erwerben konnte, um seinen Traum einer Selbständigkeit zu verwirklichen. Da er zwar über tiefgehende Erfahrung in der Unternehmensführung, nicht aber im Prozess der Unternehmenskäufe hatte, suchte er sich für dieses Projekt professionelle Unterstützung und mandatierte die WESTFALENFINANZ GmbH mit einem Gesuchmandat.

Das Projekt

Gemeinsam wurde das Suchprofil (Branche, Region, Größe etc.) und die Vorgehensweise (Börsen, Direktansprache, Netzwerk etc.) definiert und zeitnah umgesetzt. Diese aktive Suche mündete in zahlreichen Erstgesprächen mit Unternehmern unterschiedlicher Branchen, die einen Nachfolger suchten. Es wurden viele interessante (und weniger interessante) Gespräche geführt, aber es dauerte etliche Monate bis die optimale Passform gefunden werden konnte.

Der Erwerb

Aus dem Netzwerk konnte die WESTFALENFINANZ schließlich die SHD als Zielunternehmen vorstellen, der Verkauf wurde von einem Vermittler betreut. Nach einem ersten vorsichtigen Abtasten wurde schnell klar, dass hier die Chemie zwischen Käufer und Verkäufer stimmte und beide Seiten eine Transaktion wollten. Herr Lux „hospitierte“ einige Tage im Unternehmen, im Nachgang wurde eine „schlanke“ Due Diligence durchgeführt und der Kaufvertrag erstellt.

Nun ist Herr Lux geschäftsführender Gesellschafter und führt das Unternehmen zwar im Sinne des ursprünglichen Gründers weiter, allerdings bringt er dabei viele seiner frischen Ideen und Expansionspläne mit ein.

Weitere Referezen

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IFU-Institut für Unternehmens­führung GmbH

Das Unternehmen

Das IFU-Institut für Unternehmensführung GmbH wurde 1981 durch den damaligen Eigentümer gegründet. Im Fokus standen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für unterschiedliche kaufmännische Bereiche. Nachdem Herr Kneip 2001 zum Geschäftsführer des Unternehmens bestellt wurde, erwarb er im gleichen Jahr sämtliche Geschäftsanteile vom Gründer. Fortan legte Herr Kneip den Fokus der Geschäftstätigkeit konsequent auf den Ausbau der Fort- und Weiterbildungen für Steuerberater und deren Kanzleimitarbeiter; in der Folge entwickelte sich das IFU-Institut zum größten privaten Anbieter deutschlandweit in diesem Bereich mit Erfahrung aus bundesweit jährlich ca. 2.000 Veranstaltungen mit rund 34.000 Teilnehmern statt.

Das Projekt

Im Zusammenhang mit seinem eigenen Unternehmenserwerb konnte Herr Kneip beobachten, welche (negativen) Folgen die zu späte Auseinandersetzung mit der Unternehmensnachfolge für den Gründer des IFU-Instituts hatte. Aus dieser Erfahrung heraus fasste er den Entschluss, sich bereits mit Ende 50, bei bester Gesundheit und auf dem vorläufigen Höhepunkt des Unternehmens mit der Nachfolge zu beschäftigen.

Bereits 2016 führte Herr Bolz das erste unverbindliche Beratungsgespräch mit Herrn Kneip. Über zwei Jahre hinweg folgte ein kontinuierlicher und vertrauensvoller Austausch, bevor letztlich im April 2018 der Veräußerungsprozess angestoßen wurde. Durch die verhältnismäßig lange Vorbereitungszeit war es Herrn Kneip möglich, eine kompetente zweite Führungsebene einzurichten, wodurch ein künftiger Eigentümer nicht zwingend auf ihn als Geschäftsführer angewiesen sein würde.

Der Prozess

Nachdem ausführliche Prozessdokumente erstellt waren, wurden rund 90 von Herrn Kneip freigegebene potentielle Interessenten mit den anonymen Unterlagen angesprochen und um die Unterzeichnung der Vertraulichkeitserklärung gebeten. Nach Eingang der sehr attraktiven indikativen Angebote gab es mit insgesamt sieben interessierten Parteien persönliche Treffen. Letztlich entwickelte sich eine sehr gute Passform zu einer Kapitalbeteiligungsgesellschaft, die erst später in den Prozess eingeladen worden war. Etwas mehr als ein Jahr nach Projektbeginn wurde das Projekt mit einem Unternehmenskaufpreis abgeschlossen, der die Erwartungen von Herrn Kneip deutlich übertraf; er leitet das Unternehmen noch immer sehr erfolgreich als Geschäftsführer und wird in naher Zukunft in den Beirat wechseln.

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DTE-Systems GmbH

Das Unternehmen

Früh erkannte er die Vorteile von Zusatzgeräten zur Ansteuerung der Motorelektronik (gegenüber einer Modifikation der Originalsteuergeräte) und gründete im Jahr 1996 eine GBR und dann in 2003 die DTE-Systems GmbH in Recklinghausen. Der Markt für Chiptuning steckte zu dem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen, hat sich aber seitdem permanent weiterentwickelt. Die Produktpalette wurde über die Jahre kontinuierlich erweitert, so dass neben 6.000 PKW-Modellen auch LKW, Landmaschinen, Wohnmobile und Bootsmotoren bedient werden konnten. Das Kerngeschäft der DTE besteht dabei in der Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren durch das sogenannte „Chiptuning“. Hierbei führt DTE sämtliche Schritte der Wertschöpfungskette selbst durch: Entwicklung, Einkauf, Produktion, Versand bzw. Einbau und Leistungsmessung.

Im März 2013 wurde das moderne Firmengelände in einem Gewerbepark in Recklinghausen bezogen und alle Unternehmensfunktionen an einem Standort gebündelt. Das Unternehmen entwickelte sich über die Jahre außergewöhnlich gut; im Jahr 2014 wurde mit insgesamt 31 Mitarbeitern ein Umsatz von über 5 Mio. Euro erwirtschaftet.

Das Projekt

Herr van Drunen hatte sich entschieden, dass er aus persönlichen Gründen mit seinem 50 Geburtstag aus dem Unternehmen ausscheiden wollte. Vor diesem Hintergrund wurden Herr Bolz und Herr Schulten im Sommer 2014 tätig, um den Verkauf des Unternehmens zu strukturieren. Bei der Suche nach einem geeigneten Käufer war es also wichtig, dass Herr van Drunen seinen Ausstieg aus der Unternehmensführung zeitnah realisieren konnte. Somit musste ein Käufer gefunden werden, der operativ nicht mehr auf den Verkäufer angewiesen sein würde.

Der Prozess

Nachdem das Info Memo und Teaser erstellt waren, wurden über 50 handverlesene potentielle Interessenten mit den anonymen Unterlagen angesprochen und um die Unterzeichnung der Vertraulichkeitserklärung gebeten. Nach Eingang der indikativen Angebote gab es mit insgesamt sechs interessierten Parteien persönliche Treffen. Dabei ergab sich eine sehr gute Passform zu einer Kapitalbeteiligungsgesellschaft, die den eigenen Geschäftsführer von Anfang an mit in das Projekt einbringen konnte. Etwa ein Jahr nach Projektbeginn wurde das Projekt abgeschlossen, somit war das Ziel eines zeitnahen Ausstiegs von Herrn van Drunen erreicht.

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Logentis GmbH

Das Unternehmen

Seit seiner Gründung verzeichnete das Unternehmen ein kontinuierliches Wachstum; in den letzten Jahren vor dem Verkauf wurde das Geschäftsmodell sukzessive von der Beratung und Individualprogrammierung in Richtung Independent Software Vendor im Bereich der Logistiksoftware strategisch neu aufgestellt. Der Fokus des Unternehmens lag somit auf der Softwareentwicklung, insbesondere in den Bereichen Versandlogistik und Warehouse Management. Das Unternehmen hat einen langjährigen, treuen Kundenstamm, der an der Weiterentwicklung der Produkte aktiv teilnimmt.

Das Projekt

Herr Logemann wollte aus persönlichen Gründen kurz- bis mittelfristig aus dem Unternehmen ausscheiden und es an einen Partner übergeben, der den nächsten Wachstumsschritt erfolgreich umsetzen konnte. Für den Gesellschafter war der Erhalt des Standortes in Osnabrück sowie die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter von hoher Bedeutung. Da Herr Logemann selbst lange als Berater gearbeitet hat, war ihm bewusst, dass externe Expertise für die professionelle Umsetzung dieses Projektes notwendig ist.

Der Prozess

Da bereits ein Teil der operativen Verantwortung an die zweite Ebene übertragen war, war die Voraussetzung für ein zeitnahes Ausscheiden aus dem operativen Geschäft für Herrn Logemann grundsätzlich gegeben. Während der anonymen Ansprachephase gab es Kontakte zu über 80 handverlesenen potentiellen Investoren und Strategen. Nach Eingang der indikativen Angebote gab es im Anschluss mit insgesamt drei interessierten Käufern persönliche Treffen. Die beste Passform ergab sich zu einem führenden Hersteller automatischer Lagersysteme aus der Region, der als Generalunternehmer verschiedene Projekte der Intralogistik realisiert und seine IT-Kompetenz durch den Zukauf ausbauen wollte. Herr Logemann konnte die operative Verantwortung wie geplant und gewünscht nach einigen Monaten komplett an den Nachfolger übergeben und sich voll und ganz seinem neuen Lebensabschnitt widmen. Wir danken Herrn Logemann für das entgegengebrachte Vertrauen.

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