7days Marc Staperfeld GmbH

Das Unternehmen

Neben dem zeitgemäßen Schnitt sowie der hohen Qualität der Kleidung konnte sich das Unternehmen 7days mittels eines umfassenden Customer Service zunehmend von Marktbegleitern differenzieren. Das Angebot individueller Bestickung sowie der Vertrieb von Fremdmarken rundeten das Produktportfolio ab und sorgten für ein stetiges natürliches Wachstum der Firma.

 

Das Projekt – ein Owners Buy-Out (OBO)

Ein Owners-Buy-out ist ein Unternehmensverkauf, bei dem der Altgesellschafter 100% seiner Anteile an eine neu zu gründete Gesellschaft veräußert. An dieser neuen Gesellschaft beteiligt sich dann ein externer Investor und der Altgesellschafter selbst. Dieser hält sodann nicht mehr 100% der Anteile, sondern nur noch einen geringeren prozentualen Anteil.

Der Vorteil eines OBO besteht in der Diversifizierung des Vermögens sowie der Verantwortung des Altgesellschafters. Der Unternehmer kann einen wesentlichen Anteil des Unternehmenswertes realisieren, bleibt jedoch weiterhin operativ und gesellschaftsrechtlich eingebunden.

Der Prozess

Das erste Kennenlernen zwischen Herrn Staperfeld und der WESTFALENFINANZ erfolgte 2013 mit einem unverbindlichen Austausch über die individuelle Unternehmensstruktur, sowie den Zukunftsvorstellungen des Gesellschafters. In weiterführenden Gesprächen zwischen den Parteien zeigte sich, dass ein OBO eine optimale Strategie für Herrn Staperfeld abbildet, welcher weiterhin langfristig als Geschäftsführer im Unternehmen tätig sein wollte, ohne jedoch alleiniger Gesellschafter zu bleiben.

Eine solche Beteiligungsstruktur schaffte die Grundlage der Vermögensumschichtung für Herrn Staperfeld bei gleichzeitiger Risikoverteilung aus Sicht eines potenziellen Investors.

In Absprache mit dem Gesellschafter begann der Prozess Mitte 2014. Die WESTFALENFINANZ entwickelte eine optimale Dealstruktur, die zum einen die Interessen des Gesellschafters und zum anderen die komplexe Gruppenstruktur berücksichtigte. Bei dieser Strategie stand die WESTFALENFINANZ gleichzeitig mit mehreren potentiellen Investoren in Verhandlung und war somit in der Lage, die Kaufpreiserwartung des Verkäufers deutlich zu übertreffen.

Weitere Referenzen

pka KLÖCKER GmbH

Das Unternehmen

Nach der Gründung wurde die Gesellschaft von Herrn Peter Klöcker kontinuierlich weiterentwickelt. Der Fokus der Expansion lag auf der optimierten internationalen Beschaffung von hochwertiger und moderner Berufsbekleidung. Über mehrere Stationen (u.a. Zusammenarbeit mit Produzenten in Ungarn, Mazedonien und Ägypten) fand Herr Klöcker letztendlich Produzenten in Indien und China, die seinen hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden konnten und mit denen er langfristige Lieferbeziehungen etablieren konnte. Die Produkte von pka Klöcker mit eigenem Design und Marke wurden primär über den Technischen Handel vertrieben und konnten sich hier großer Beliebtheit erfreuen.

Das Projekt

Altersbedingt suchte Herr Klöcker nach einer Nachfolgelösung für sein Unternehmen und beauftragte die WESTFALENFINANZ GmbH mit der Suche nach einem Käufer für sein Unternehmen. Als Vorgabe wurden zahlreiche Mitbewerber von Anfang an aus dem Prozess ausgeschlossen, so dass sich die Suche primär auf Investoren und ausländische Strategen fokussierte. Dies passte auch am besten zu den Zielen von Herrn Klöcker, der gerne noch ein paar Jahre operativ tätig sein wollte.

Der Prozess

Vor dem Hintergrund des gewünschten Käufertyps wurden von der WESTFALENFINANZ lediglich 15 potentielle Interessenten angesprochen und zwei persönliche Termine durchgeführt. Dann wurde Herr Klöcker während des laufenden Prozesses von einem ausländischen Strategen angesprochen und leitete diesen Kontakt an die Berater weiter. Auf Basis der von der WESTFALENFINANZ erstellten Unterlagen wurde ein attraktives Angebot verhandelt und ein LOI geschlossen. Die sehr umfassende Due Diligence des Käufers wurde gänzlich von der WESTFALENFINANZ vorbereitet und betreut, wobei auch die Vertragsverhandlungen aufgrund der im Team vorhandenen internationalen Erfahrungen in englischer Sprache keine Herausforderung waren.

Herr Klöcker war nach dem Verkauf noch viele Jahre als Geschäftsführer in seiner ehemaligen Firma tätig. Wir danken ihm für das entgegengebrachte Vertrauen und das nach wie vor sehr gute Verhältnis.

Weitere Referenzen

Two Engineers/ Scientists in Hazmat Sterile Suits Walking Through Technologically Advanced Factory/ Laboratory. Clean High-Tech Environment with CNC Machinery.

DS SafetyWear Arbeitsschutz­produkte GmbH

Das Unternehmen

Die DS SafetyWear ist seit Gründung 2001 als Spezialist im Markt der Einwegschutzbekleidung tätig. Nach seinem Eintritt gelang es  Herrn Lohölter das Unternehmen als Kompetenzcenter im Bereich der Einwegbekleidung zu positionieren und der Kundenstamm wuchs im In- und Ausland.

Durch die hochqualitative Fertigung in Fernost konnte die DS SafetyWear sowohl preislich als auch qualitativ überzeugen und die Eigenmarke ProSafe als eine der Top-Marken etablieren, wenn es um Anwendungen in der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) geht.

Die einzigartige Expertise der Mitarbeiter in Kombination mit den angebotenen Schulungen zu den einzelnen Produkten verhalfen dem Unternehmen zu einer anerkannten Position in Europa, so war zuletzt Großbritannien eines der stärksten Vertriebsgebiete. Dort konnte sich das Unternehmen durch die hohe Qualität gegen viele inländische Konkurrenten behaupten.

Das Projekt

Herr Lohölter trat mit dem Wunsch eines stringent und international geführten Prozesses an die WESTFALENFINANZ heran. Kurzfristig erfolgte der Projekt Kick-off und ein Team um Herrn Bolz wurde im August 2019 tätig. Für Herrn Lohölter war es wichtig, einen Käufer zu finden, der die DS möglichst in ein bestehendes Vertriebsnetzwerk einbinden konnte, um auch in Zukunft ein gesundes Wachstum zu erzielen und ihm einen zeitnahen Ausstieg zu ermöglichen.

Der Prozess

Nachdem das Info Memorandum und der Teaser (englisch und deutsch) erstellt waren, wurden insgesamt ca. 100 handverlesene Interessenten mit den anonymen Unterlagen angesprochen und um die Unterzeichnung der Vertraulichkeitserklärung gebeten. Nach Eingang der indikativen Angebote wurden 6 Interessenten, darunter 2 aus dem europäischen Umfeld, zu persönlichen Gesprächen eingeladen. Nach der Due Diligence mit der sich anschließenden Verhandlungsphase konnte der Kaufvertrag im Februar 2020 unterzeichnet werden. Diese relativ kurze Projektlaufzeit von ca. sechs Monaten konnte nur erreicht werden, da beide Parteien professionell beraten wurden. Der Käufer war ein Marktbegleiter aus einem angrenzenden Produktbereich, der sich in der Hand eines Finanzinvestors befindet.

Weitere Referenzen